Datensicherung mit CD und DVD

Die technischen Grundlagen der optischen Speichermedien

Währen die Daten auf Festplatten magnetisch gespeichert werden, geschieht die Speicherung von Daten bei CDs und DVDs optisch. Die Medien selbst bestehen aus Polycarbonat, die Daten tragende Schicht aus einer Legierung, deren Struktur polykristallin ist und die dadurch Licht reflektiert. Beim Schreiben von Daten auf diese Schicht wird die Legierung durch den auf Maximalleistung geschalteten Laser auf eine Temperatur von über 500° Celsius gebracht. Dadurch geht das Material in einen amorphen Zustand über und verliert so seine reflektierende Eigenschaft.

Die so geschriebenen Datensenken (Pits) können durch die im Verhältnis zu den umgebenden Flächen (Lands) unterschiedlich starke Reflektion über den Lesekopf wieder ausgelesen werden. Bei den mehrfach beschreibbaren Medien erfolgt vor dem erneuten Beschreiben des Mediums eine Löschung durch Erhitzung der amorphen Bereiche auf 200° Celsius, wodurch diese wieder polykristallin und damit reflexionsfähig werden.

Anders als bei den Festplatten werden die Daten auf einer CD oder DVD in einer einzigen Spiralspur geschrieben, die von innen nach außen über die gesamte Oberfläche der CD bzw. DVD verläuft.

Die Sicherheit der Daten auf CDs und DVDs

Unter dem Einfluss von Licht und Temperatur geht der Reflexionskontrast aber nach einiger Zeit deutlich zurück. Irgendwann kann man die CD bzw. DVD dann nicht mehr auslesen. Eine Rettung der Daten mit speziellen Werkzeugen ist aber in aller Regel noch möglich.

Bei diesen optischen Medien kommt es aber auch zu Korrosionserscheinungen, die meistens durch atmosphärische Einflüsse ausgelöst werden. Oxidation, also die Verbindung mit Sauerstoff, ist die Hauptursache für Korrosion bei optischen Datenträgern, Die Rettung von Daten, die auf korrodierten CDs oder DVDs gespeichert sind, ist in der Regel extrem aufwändig oder gar nicht mehr möglich.

Ein weiteres Problem bei den optischen Datenträgern ist ihre Empfindlichkeit bei mechanischen Beschädigungen wie zum Beispiel Kratzern auf der Oberfläche des Mediums. Sind diese Beschädigungen auf der nicht bedruckten Unterseite aufgetreten, ist die Rettung der Daten in aller Regel noch möglich. Bei solchen Beschädigungen auf der Oberseite, in die die Pits gebrannt wurden, kann man die Daten in den meisten Fällen nicht mehr retten. Bei den doppelseitigen Rohlingen kann es auch passieren, dass die Klebeverbindung auseinander geht. Dann ist bei diesen Rohlingen auch keine Datenrettung mehr möglich.

Fazit

Zusammenfassend muss man feststellen, dass CDs und DVDs durch die beschriebenen Probleme recht unsichere Medien sind. Deshalb sind sowohl CDs als auch DVDs für die Sicherung Ihrer Daten und für die Langzeit – Archivierung nicht geeignet.

Partition-IDs

Viele Programme benutzen die Partition-ID aus der Partitionstabelle, um das Dateisystem einer Partition auf einfache Weise zu ermitteln.

partitionstabelle_kl

Auf dem Bild sind drei Partitionen mit NTFS-Formatierung (07h) dargestellt.

In der nachfolgenden Tabelle sind die wichtigsten Partition-IDs aufgelistet:

 ID System ID System ID System  ID System
01 FAT 12bit 02 Xenix 03 Xenix 04 FAT 16bit<32M
05 Erweitert 06 FAT 16bit > 32M 07 HPFS od. NTFS 0A OS/2 Boot Man.
0B FAT32 0C FAT32 LBA 0E FAT 16bit LBA 0F Erweitert LBA
1* Versteckt 21 Paragon 3C PartitionMagic 42 Dynamisch**
44 GoBack 45 Boot-US 63 UNIX 64 Novell
82 Linux swap 83 Linux native 85 Linux erweitert 93 Linux versteckt

 

 

 

 

 

 

* Durch addieren von 10h auf die PartitionsID wird die Partition als versteckt markiert, z.B. 1B für eine versteckte FAT32 Partition.

** Dynamische Datenträger werden nicht in die Partitionstabelle eingetragen und können sich über mehrere physickalische Datenträger erstrecken.